rund um die eisfüchse

Die grundsätzliche Idee des Turniers besteht darin, den Eishockeysport, der in der Stadtgemeinde am Steinernen Meer eher ein Schattendasein abseits der öffentlichen Wahrnehmung fristet, der Bevölkerung näher zu bringen. So sind ausnahmslos Spieler zugelassen, die nicht als aktive Spieler bei einem Verein gemeldet sind, um sicherzustellen, dass das Niveau auch für Neulinge attraktiv bleibt. Die notwendige Ausrüstung, also Trikots, Schienbeinschoner, Handschuhe, Helme sowie Schläger, wurde bei Bedarf von den Spielern der Eisfüchse zur Verfügung gestellt.

Erst wenige Wochen vor dem Turniertermin stellte die über ganz Europa hereinbrechende Kältewelle die erstmalige Austragung des Pond Hockey Cups sicher. Nur einen Monat zuvor wäre es noch undenkbar gewesen, den Ritzensee zu bespielen, doch die konstanten Minusgrade sowie der unermüdliche Einsatz der vielen freiwilligen Helfer sorgten dafür, dass schlussendlich eine Spielfläche geschaffen werden konnte, die auch im Finale nach 24 vorangegangenen Matches noch faire Bedingungen für beide Teams garantierte.

In diesem Finale standen sich die Teams des FC Bsuch sowie des UFC Maria Alm gegenüber. Das Eröffnungsbully wurde von Bürgermeister Günter Schied geworfen, danach schenkten sich die beiden Mannschaften auch auf dem für Fußballer eher ungewohnten Untergrund keinen Zentimeter. Das Match endete schließlich mit einem Gesamtscore von 7:2 für die Maria Almer, welche schon ihre Vorrundenpartien souverän dominiert hatten und damit den Eisfüchse-Pond Hockey-Wanderpokal hochverdient vorerst für ein Jahr ihr Eigen nennen dürfen. Weiters stellte das Team mit Mathias Slowiok, der insgesamt 18 Treffer erzielte, den besten Torschützen des Turniers. Der dritte Gesamtrang ging indessen an das A-Team der Saafeldner Feuerwehr, die sich mit gleich zwei Mannschaften am Pond Hockey Cup beteiligt hatte.

Als krönender Abschluss des Events fand am Abend im Rahmen der bereits traditionellen Eisfuchsparty im Kap Verde die Siegerehrung statt, bei der jeder teilnehmende Mannschaft ein Ehrenpreis überreicht wurde. Danach hatten Spieler, Zuschauer und Helfer gleichermaßen die Gelegenheit, sich nach einem eisigen Tag am Ritzensee bei heißen Partyrhythmen wieder aufzuwärmen.