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Eishockey rangiert in Österreich auf Platz 2 der beliebtesten Mannschaftssportarten, wenn man als Indikator einen Vergleich der Zuschauerzahlen der höchsten Sportligen des Landes heranzieht. Es scheint also durchaus Potential und Begeisterungsfähigkeit für den für den schnellsten Mannschaftssport der Welt vorhanden zu sein.

Davon ist in Saalfelden am Steinernen Meer allerdings wenig zu bemerken. Hier existiert zwar seit knapp 21 Jahren mit dem EHC Eisfüchse Saalfelden ein Eishockeyverein auf Landesliganiveau, aufgrund fehlender Infrastruktur, konkret mangels einer bespielbaren Eisfläche, konnte aber bis zum heutigen Tage kein einziges Meisterschaftsspiel zu Hause ausgetragen werden. Stattdessen ist man seit jeher gezwungen, den Trainings- und Spielbetrieb in der überlasteten Eishalle Zell am See abzuwickeln, was einerseits hohe Kosten bedingt, andererseits aber auch zur Folge hat, dass potentielle Sponsoren abgeschreckt werden, da der Verein dadurch in seiner Heimatstadt am Rande der Wahrnehmungsgrenze angesiedelt ist. Weiters ist es trotz entsprechender Ambitionen nicht möglich, eine organisierte Nachwuchsarbeit zu betreiben, da Eiszeiten selbst für die Kampfmannschaft oft nur ungenügend verfügbar sind und es für Eltern außerdem nicht attraktiv ist, ihre Sprösslinge Woche für Woche nach Zell am See zu Training und nach zwei Stunden wieder zurück zu fahren. So geht viel sportliches Potential sowie die Möglichkeit, Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten, verloren.

Umso unverständlicher ist es, dass Projekte, die darauf abzielen, etwas an der infrastrukturellen Situation zu ändern und endlich eine Kunsteisfläche in Saalfelden zu schaffen, durch verschiedene Umstände immer wieder im Keim erstickt werden. Blickt man über die Grenzen Salzburgs in benachbarte Regionen, dann fällt auf, dass es vor allem in Tirol bzw. Osttirol, Kärnten oder mit etwas mehr Weitblick auch in Südtirol kaum vorstellbar wäre, dass eine Stadt mit 15.000 Einwohnern nicht einmal über eine rudimentäre Eisfläche verfügt. Im Bundesland Salzburg und speziell in Saalfelden gehen die Uhren jedoch offensichtlich anders: Hier wurde in der Vergangenheit fast ausschließlich der Fußball als förderungswürdiger Mannschaftssport betrachtet, alles andere bleibt bis heute großteils auf der Strecke. Und wird trotzdem einmal ein Projekt wie das geplante neue Sportzentrum, von dem auch der Eishockeysport profitieren würde, angedacht, ist es so sicher wie das Amen im Gebet, dass sofort eine wie auch immer geartete Initiative, Interessensgruppe oder Bewegung auftaucht, deren primäres Ziel es ist, genau dieses Projekt zu verhindern.

Saalfelden sieht sich selbst gerne als Sportstadt. Dass in der Bevölkerung Interesse vorhanden ist, auch einmal alternative Sportarten zum Fußball oder Skisport zu betreiben, hat unter anderem das von den Eisfüchsen Saalfelden am Ritzensee veranstaltete Pond-Hockey-Turnier für Hobbysportler bewiesen, dass auf eine sehr große und positive Resonanz gestoßen ist. Auch das in der Saison 2013/2014 ins Leben gerufenen Nachwuchstraining am Ritzensee wurde von der Saalfeldner Jugend sehr gut angenommen. Wenngleich es auf Grund der zu warmen Temperaturen nur bedingt möglich war dieses durchzuführen. Nun liegt es an der Gemeinde, Sport in einem breiteren Spektrum zu fördern, längst überfällige Infrastrukturprojekte umzusetzen, notorischen Verhinderern eine Absage zu erteilen und Saalfelden endlich zu einer wirklichen Sportstadt zu machen.

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Der EHC Eisfüchse Saalfelden wurde im Jahr 1993 von einigen Eishockeyenthusiasten aus Saalfelden gegründet, welche eine Plattform suchten, um ihr Hobby auf regelmäßiger Basis ausüben zu können. Schon in den Anfangsjahren beteiligte sich der junge Verein regelmäßig an der damaligen Pinzgauer Bezirks- bzw. an der Salzburger Landesliga. Bemerkenswert ist unter anderem, dass damals mit Gert Kompaijn auch ein ehemaliger Nationalspieler seine Schlittschuhe als Spielertrainer für die Eisfüchse schnürte.

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Die Grundidee des Turniers besteht darin, ambitionierten Eishockeyfreunden die Gelegenheit zu bieten, sich unter Wettkampfbedingungen miteinander zu messen. Auf diese Weise soll der schnellste Mannschaftsport der Welt in der Marktgemeinde am Steinernen Meer einer breiteren Öff entlichkeit nähergebracht werden. Die vorwiegend positive Resonanz von Seiten der Aktiven sowie zahlreicher Beobachter scheint dieses Konzept zu bestätigen.

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Eishockey rangiert in Österreich auf Platz 2 der beliebtesten Mannschaftssportarten, wenn man als Indikator einen Vergleich der Zuschauerzahlen der höchsten Sportligen des Landes heranzieht. Es scheint also durchaus Potential und Begeisterungsfähigkeit für den für den schnellsten Mannschaftssport der Welt vorhanden zu sein.

 

 

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